Diagnostik

DiagnostikKlinisch-psychologische Diagnostik

Diagnostik hilft die psychische Problematik  zu objektivieren und unterstützt somit die Diagnoseerhebung. Sie besteht üblicherweise aus dem Erstgespräch, der Testungsphase, der Befunderstellung und der Befundbesprechung.

Verwendet werden klinische Interview sowie psychologische Mess- und Testverfahren, sie können wertvoll sein für psychotherapeutische Prozesse.

Indikationen | psychologische Stellungnahme:

  1. bei Arbeitsunfähigkeit / längerem Krankenstand
  2. im Rahmen des Adoptionsansuchens
  3. beim vorzeitigen Mutterschutz aus psychischen Gründen
  4. vor ästhetisch-chirurgischen Eingriffen
  5. für eine (Zahn)behandlung unter Vollnarkose

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Klinisch-psychologische Diagnostik kann bei KassenpsychologInnen sowie WahlpsychologInnen in Anspruch genommen werden (nähere Informationen finden Sie auch hier). Diese können als VertragspartnerInnen der Krankenkassen die durchgeführte diagnostische Testung  direkt mit den Krankenkassen abrechnen.

Da ich eine Wahlpsychologin bin, übernimmt die Krankenkasse, bei krankheitswertiger Verdachtsdiagnose, in Regenfall 80% des Kassentarifes. Hierfür benötigt der Klient eine ärztliche Überweisung (üblicherweise vom Haus- oder Facharzt).

Keine Leistung der Sozialversicherung ist die klinisch-psychologische Diagnostik, die Aussagen über die Einschulung, Studienzulassung, die Eignung für einen Beruf oder die Fahrtauglichkeit usw. dient. In diesem Fall benötigt der Klient keine ärztliche Überweisung.

Zusätzliche Information zu diesem  finden Sie auch hier bzw. kann der Folder auch hier heruntergeladen werden.


Testbeispiele: Die Symptom-Checklist-90-Standard (SCL-90-S) gehört zu den am meisten eingesetzten Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung von psychischer Belastung | Das Freiburger Persönlichkeitsinventar (FPI-R) zu Einschätzung der Persönlichkeitseigenschaften auf den zehn Hauptskalen Lebenszufriedenheit, soziale Orientierung, Leistungsorientierung, Gehemmtheit, Erregbarkeit, Aggressivität, Beanspruchung, körperliche Beschwerden, Gesundheitssorgen und Offenheit eingeschätzt |Hospital Anxiety and Depression Scale Die HADS-D dient der Erfassung von Angst und Depression bei Patienten mit körperlichen Erkrankungen oder (möglicherweise psychogenen) Körperbeschwerden | BOSS Burnout Screening Skalen sind Selbstbeurteilungsverfahren, die bei Personen mit Verdacht auf das Vorliegen einer Burnout-Problematik eingesetzt werden | TICS Trierer Inventar zum chronischen Stress ist ein standardisierter Fragebogen zur differenzierten Diagnostik verschiedener Fassetten von chronischem Stress | BAI Beck Angst Inventar ist ein Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung der Schwere von Angst bei Erwachsenen und Jugendlichen | usw.

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