Psychotherapie | Verhaltenstherapie

Psychotherapie

Psychotherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Behandlung von psychosozial oder psychosomatisch bedingten Symptomen.

Ziel ist es, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und langfristig zu adaptieren.

Nach dem österreichischen Psychotherapiegesetz sind derzeit 22 psychotherapeutische Methoden anerkannt. Prinzipiell ist eine Einzel- oder Gruppen- oder Paar- und Familientherapie möglich.

 

Verhaltenstherapie

Copyright: Julie Zvolánek (2012)

 

 

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie wird neben psychischen Störungen vor allem im Rahmen allgemeiner Lebensprobleme, zwischenmenschlichen Problemen und  psychischen Begleiterscheinungen von somatischen Erkrankungen eingesetzt. Zur Bewältigung und Behandlung dieser wurde eine Reihe von Strategien und Methoden entwickelt.

Das therapeuische Vorgehen setzt auf eine aktive Mitarbeit des Klienten. U.a. geht es in der Verhaltenstherapie auch um eine Stärkung des Selbsthhilfepotentials des Klienten.

Langfristige Ziele der Verhaltenstherapie sind Selbstbestimmung und autonomie der Klienten.

 

Für welche Problembereiche ist Verhaltenstherapie geeignet?

Die Verhaltenstherapie hat für alle psychischen Störungen spezielle Vorggehensweisen und Methoden entwickelt. Besonders bewährt ist sie bei Ängsten (Phobien, Panik, soziale Ängste, Generalisierte Angst, Posttraumatische Belastungsstörung), Depressionen, Zwängen, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, psychosomatischen Störungen (funktioneller Bluthochdruck, Tinnitus), psychotischen Erkrankungen, Schlafstörungen aber auch Paar- und Eheproblemen, Erschöpfungszuständen, beruflich bedingten Problemen.

 

Worum geht es in der Verhaltenstherapie?

In der VT wird zunächst Information zur Entwicklung und Aufrechterhaltung von Symptomen ermittelt. In Form von Gesprächen wird vermittelt, welche Bedingungen die Symptome verursacht und ausgelöst haben und welche sie jetzt aufrechterhalten.

 

Mögliche Ziele der Verhaltenstherapie

Ziel der Therapie ist es, Symptome oder unerwünschtes Verhalten zu reduzieren ider Vermeidungsverhalen abzubauen und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, um gegen Rückfällte gewappnet zu sein.

Ein weiteres wichtiges Therapieziel ist es, Veränderungen in jenen Bereichen des Denkens und Verhaltens zu erreichen ,die als wesentlich für die Aufrechterhaltung von seelischen Störungen angesehen werden.

Ein weiteres Behandlungsziel ist, in Zukuft möglichst ohne dämpfende Medikamente auszukommen. Ausnahme: wenn aus medizinisch-psychotherapeutischer Sicht, auf  Grund seelischer Störungen, eine Indikation für die kombinierte Behandlung mit Psychopharmaka besteht.

 

 

 

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